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Hessische Finalwettkämpfe der Gerätturnerinnen

Mit den Landesfinals der Turnerinnen in der Pflicht und der Kür modifiziert ging die Frühjahrssaison im Gerätturnen zu Ende. Tief im Odenwald, in Mörlenbach, gaben sich Schülerinnen und Jugendturnerinnen aus ganz Hessen ein Stelldichein. Als einer von nur acht Vereinen (und einziger nordhessischer Verein) waren wir an allen drei Wettkampfwochenenden vertreten. Je eine Turnerin an Samstag und Sonntag maßen sich mit Mädchen aus ganz Hessen.

Beide Mädchen starteten unter der Voraussetzung, dass sie Wettkampferfahrung in größerem Rahmen sammeln sollen, unabhängig davon, welche Punktzahl oder Platzierung am Ende herauskommt. Ich habe öfter schon beschrieben, dass die Wettkämpfe im Turngau nur wenig Möglichkeiten bieten, dies einzuschätzen.

Am Samstag startete Luna Grösch in der LK 4 (9 bis 13 Jahre). Seit Jahresanfang war es bereits ihr dritter Kürwettkampf. Sie begann gut am Sprung mit zwei sicher in den Stand geturnten Überschlägen. Es folgte der Stufenbarren. Obwohl Luna schon an einer schwereren Übung arbeitet, präsentierte sie hier ihre bisherige Übung, die sie jederzeit sicher vorträgt, und für die sie hier 10,40 P erhielt. Am Schwebebalken und am Boden zeigte sich deutlich die Entwicklung und gewonnene Stabilität, die Luna seit Januar genommen hat. Naomi hat zum Abschluss von Lunas Wettkampfvorbereitung den Schwerpunkt auf die Balkenakrobatik belegt. Diese Zeit war gut investiert, Luna brachte ihre Übung ohne Sturz und mit einer sauber geturnten Rolle vorwärts durch. Die Kampfrichter belohnten diese Leistung mit 10,80 P. Nur wenig mehr gab es für den Vortrag am Boden abzuziehen (10,45 P). Am Ende jubelte Luna über Rang 20 (41,35 P), ein toller Achtungserfolg!

Juliana turnte am Sonntag in derselben Reihenfolge. Sie startete in der jüngsten ausgeschriebenen Altersklasse, der P 5 (10 Jahre und jünger). Ich hatte, nachdem ich am Samstag schon dort gewertet hatte, Sorgen wegen des Sprungs, weil die zur Verfügung stehenden Sprungbretter für die Jüngsten nicht geeignet waren. Juliana kam glücklicherweise auf Anhieb mit ihnen zurecht und startete mit 11,40 P in den Wettkampf. Ihr bestes Ergebnis folgte direkt danach am Stufenbarren (12,25 P). Am Schwebebalken wurden Juliana aus Sicht der Betreuerinnen (selbst auch Kampfrichter) zu hart rangenommen, bevor sie am Boden nochmal 11,60 P erzielte. Insgesamt erreichte Juliana 46,15 P. Mit dieser Leistung kam sie auf Rang 34, übrigens dieselbe Platzierung wie bei Luna in derselben Wettkampfklasse vor zwei Jahren.

Mit Sonja Philipp, Rebecca Kreuz und Nele Schmoll waren gleich drei große Turnerinnen bereit, als Betreuerinnen das ganze Wochenende mit in den Odenwald zu fahren. Eine Rundumversorgung, die beiden Turnerinnen sichtlich gut tat.

Hessisches Landesfinale 2017 Sonntag
Hessisches Landesfinale 2017 Sonntag
Foto: Christian Khin

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© Melsunger Turngemeinde 1861 e.V.
Datum des Ausdrucks: 24.05.2017